Interview mit Dr. Leißling

Persönliche Beratung: +49 2291 80 95 40 | info@ipe-med.de
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LIV: Sehr geehrter Herr Dr. Leißling, wir gratulieren Ihnen ganz herzlich zu Ihrer Praxisübergabe! Genießen Sie jetzt Ihren wohlverdienten Ruhestand?

Dr. Leißling: Wir, Frau Dr. Feuerstein, unser gesamtes Praxisteam und ich, haben viele Jahre sehr gut zusammengearbeitet und unsere Kräfte vereint, um unsere Patientinnen bestmöglich gynäkologisch zu behandeln. Ich freue mich natürlich darauf, die kommenden Jahre mit meiner Familie und Freunden zu genießen. Daneben werde ich die neu gewonnene Zeit jedoch auch nutzen, um meine Patientinnen und Patienten noch stärker mit Gesundheitsleistungen im Institut für Prävention und Ernährung (IPE) zu unterstützen. Als Gynäkologe bin ich ja schon lange auf dem Gebiet der Ganzheitlichen Frauenheilkunde tätig. Dabei werden schulmedizinische Ansätze durch integrative Behandlungsmöglichkeiten ergänzt, um gezielter, effektiver und nachhaltiger bei der Gesundung zu helfen. Aus einem Entweder-Oder wird ein Sowohl-Als-Auch und in Fällen, in denen die Schulmedizin an ihre Grenzen stößt, kann eine Integrative Therapie neue Möglichkeiten eröffnen.

 

LIV: Das Gesundheitszentrum hat die Arbeit in Ihrer gynäkologischen Praxis ja bereits viele Jahre ergänzt?

Dr. Leißling: Tatsächlich helfen wir im IPE bereits seit über 20 Jahren unseren Patienten, ihre Gesundheit zu erhalten, zurückzugewinnen und zu stärken. Begonnen haben wir mit ernährungsmedizinischen Angeboten bei vielfältigen Gesundheitsproblemen. Neben einer individuellen Ernährungsberatung und Kursen zur Gewichtsreduktion bieten wir ja schon lange u.a. eine begleitende Behandlung bei bösartigen Erkrankungen an. Hierbei geht es nicht nur um die Linderung von Therapie-Nebenwirkungen. Die Ernährungsmedizin zielt dann auch darauf ab, ein Wiederauftreten der Erkrankung zu möglichst zu verhindern und nachhaltig zur Gesundung des Körpers beizutragen.

 

LIV: Welche Leistungen können Patienten bei Ihnen noch in Anspruch nehmen?

Dr. Leißling: Im IPE sind wir auch auf das ganz wichtige Gebiet der Hormone spezialisiert. Bei Menschen mit Gewichtsproblemen auf Grund einer Schilddrüsenfunktionsstörung (M. Hashimoto) oder Burn-out-Syndrom sind die Hormone oft ziemlich aus der Balance geraten. Wir unterstützen solche Patienten mit einer umfangreichen Hormonberatung, mit Hormontests und, falls nötig, mit der Gabe von natürlichen, bioidentischen Hormonen. Aber Hormone beeinflussen nicht nur den Stoffwechsel ein Leben lang, sie sind auch an diversen sogenannten Frauenkrankheiten beteiligt. Frauen, die mit Myomen, Endometriose, einem PCO-Syndrom oder Wechseljahrsbeschwerden zu kämpfen haben, können von einem fachlichen Blick auf ihre Hormon-Balance profitieren. Häufig helfen komplementäre, natürliche Verfahren hier sehr gut.

 

LIV: Kann man, Ihres Wissens nach, auch dafür sorgen, dass die Hormone gar nicht erst aus der Balance geraten?

Dr. Leißling: Bei verschiedenen Erkrankungen spielt tatsächlich das Gebiet der Prävention eine große Rolle. Denken Sie beispielsweise an Brustkrebserkrankungen. Viele bösartige Erkrankungen werden mit Hilfe der Schulmedizin mittlerweile früher erkannt. Diese Früherkennung ist von großer Bedeutung. Genauso wichtig wäre aber die Prävention, d.h. die Verhinderung von diesen Erkrankungen. Heutzutage bieten sich genau dazu viele Möglichkeiten, sodass wir Patientinnen und Patienten, die Wert auf die Prävention von bösartigen Erkrankungen legen, im IPE wunderbar unterstützen können.

 

LIV: Inwieweit hat sich Ihre Arbeit im Institut für Prävention und Ernährung in den letzten Jahren verändert?

Dr. Leißling: Unsere IPE-Angebote zur Gesundheitsförderung sind nach und nach immer umfangreicher geworden. So bieten wir neben Ernährungs- und Hormonberatung auch eine Darmberatung, Darmflora-Analyse und Behandlung bei darmbedingten Erkrankungen an. Das Darmmikrobiom ist in den letzten Jahren in den Mittelpunkt der Aufmerksamkeit gerückt. Studien zeigen den ungeheuren Einfluss der Darmflora auf unser Immunsystem, unsere Abwehrkräfte, unser Gewicht und unsere Hormon-Balance. Im IPE helfen wir auch Patientinnen mit chronischen Scheiden- oder Blasenentzündungen sowie einer erhöhten Infektanfälligkeit. Frauen, die ihre Vaginalflora aufbauen möchten unterstützen wir mit geeigneten Präparaten, die oral eingenommen werden können. Wer sich gesund ernährt und dennoch zu Übergewicht neigt, hat möglicherweise mit einer „falschen“ Darmflora zu tun. Bei Gewichtsproblemen, Blähungen oder Nahrungsmittelunverträglichkeiten sehen wir uns daher auch gerne die Darmflora genauer an. Diese beeinflusst auch, wie Hormone verstoffwechselt werden und bestimmt u.a. mit, wie die Pille vertragen wird oder ob das Risiko für eine Brusterkrankung erhöht ist. In IPE kennen wir geeignete Maßnahmen, um die Darmflora gezielt zu steuern und zu verbessern.

 

LIV: Vielen Dank, dass Sie sich für dieses Interview Zeit genommen haben! Wir freuen uns, dass Sie das IPE weiterhin mit Ihren Gesundheitsleistungen bereichern und Menschen bei der Erhaltung und Verbesserung ihrer Gesundheit unterstützen.

Dr. Leißling: Die Freude ist ganz meinerseits!

Das Institut für Prävention und Ernährung IPE finden Sie in der Gerichtsstraße 4 in 51545 Waldbröl. Termine können Sie telefonisch unter der Rufnummer +49 2291 80 95 40 oder per Mail via info@ipe-med.de vereinbaren. 

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