Prävention als Chance

Ja zur Vorsorge heißt: Ja zu mehr Gesundheit!

Unter Gesundheitsvorsorge verstand man lange einen ausgeglichenen Lebensstil, der auf bewusster Ernährung und regelmäßiger Bewegung basierte. Ebenso gehört der weitgehende Verzicht auf schädliche Einflüsse wie Nikotin, Alkohol sowie übermäßiger Sonneneinstrahlung dazu. Heute wird Gesundheitsvorsorge übergreifend verstanden, und sie beginnt bei gezielten Früherkennungsuntersuchungen.

 

Früherkennung – ein Zeitvorteil
Die moderne Medizin vermag immer mehr zu leisten und bietet wirksame Therapien auch für schwerwiegende Erkrankungen. Optimale Behandlungserfolge lassen sich jedoch in der Regel nur erzielen, wenn die Therapie rechtzeitig beginnt. Das setzt jedoch voraus, drohende oder bestehende Erkrankung frühzeitig zu erkennen. Und genau hier liegt das Problem: Weit verbreitete Volkskrankheiten – etwa Krebs, Herz- und Kreislauferkrankungen oder Diabetes – verursachen in frühen Stadien fast keine oder gar keine Symptome. Wenn der Patient sich nicht gut fühlt oder konkrete Beschwerden hat, ist die Erkrankung oft schon fortgeschritten, und wertvolle Zeit ist verloren gegangen.

 

Vorsorge ist die beste Medizin
Eine medizinische Vorsorge, die exakt auf die persönlichen Erfordernisse abgestimmt ist, bietet klare Vorteile: Erste Anzeichen und Veränderungen werden schnell erkannt, bei Bedarf ist ein frühzeitiger Therapiebeginn möglich. Häufig können kritische Prozesse sogar ganz gestoppt werden, und ernste Erkrankungen entstehen erst gar nicht.

 

In unserem Gesundheitssystem erfordert Vorsorge Eigeninitiative. Viele wertvolle Leistungen zählen nicht zur Standardversorgung, und die Patienten müssen selber aktiv werden. Doch die Investition in die Gesundheit lohnt sich. Und auch die Krankenkassen könnten enorme Summen einsparen, wenn aufwändige Behandlungen abnehmen und lange Krankheitsphasen vermieden oder verkürzt würden.

 

Umfassende Vorsorge für die Frau
Speziell für Frauen bieten gynäkologische Praxen besondere Vorsorgeuntersuchungen an, die auf die weiblichen Bedürfnisse zugeschnitten sind. Das Programm beginnt mit der „normalen“ gynäkologischen Untersuchung der Unterleibsorgane und dem Abtasten der Brust. Um die Diagnose zu verfeinern, können folgende Zusatzleistungen sinnvoll sein:

 

■  ein Ultraschall der Brust, der schon kleine Veränderungen darzustellen vermag
■  ein Ultraschall des kleinen Beckens mit besonderem Fokus auf die Gebärmutter und die Eierstöcke, um z. B. Muskelknoten oder Zysten frühzeitig zu erkennen
■  ein Abstrich mit HPV-Test und Dünnschichtzytologie – für noch mehr Sicherheit bei der Krebsvorsorge
■  eine Blutuntersuchung im Labor, bei der wichtige Parameter für Organfunktionen, den Fett- und Zuckerstoffwechsel, die Blutgerinnung oder auch Tumormarker ermittelt werden können. Zudem lassen sich im Labor die hormonelle Situation und die Nährstoffversorgung überprüfen.

 

Je nach Alter und Lebensphase können zusätzliche Untersuchungen angeraten sein, etwa eine Knochendichtemessung (zur Früherkennung von Osteoporose) oder ein Test auf verdecktes Blut im Stuhl (zur Darmkrebsvorsorge).

Aus den Ergebnissen einer solchen umfassenden Vorsorge ergibt sich ein detailliertes Bild, das mögliche gesundheitliche Störungen sehr früh erkennbar macht. Damit besteht die Chance, gezielte Maßnahmen einzuleiten, um so Problemen aktiv entgegenzuwirken, die Gesundheit zu stärken und ggfls. ein weiteres Fortschreiten einer Erkrankung aufzuhalten. Viele Patienten verbinden dieses Plus an Sicherheit mit einem guten Gefühl und mehr Lebensqualität. Sprechen Sie deshalb mit uns über Ihre persönliche Vorsorge.

 

Vorsorge kann Leben retten. Beispiel: Darmkrebs
Mehr als 9 von 10 Darmkrebserkrankungen gehen gutartige Wucherungen der Schleimhaut, so genannte Polypen, voraus. Entdeckt und entfernt man diese rechtzeitig, ist die Entstehung von Darmkrebs so gut wie vollständig ausgeschlossen. Von den Krankenkassen werden daher Darmspiegelungen ab dem 55. Lebensjahr im Abstand von 10 Jahren angeboten. Moderne, sehr sensible Stuhlteste können heute geringste Mengen von Blut im Stuhl oder Eiweißstoffe, die auf eine beginnende Darmerkrankung hindeuten, nachweisen. Das erhöht Ihre persönliche Sicherheit in den langen Intervallen zwischen den Darmspiegelungen.

Interessiert an einer individuellen und persönlichen Betreuung?

Dann melden Sie sich bitte an:

 

Rezeption

Tel.: 02291 - 6046