Schau mal wie es wächst!

Ultraschall ist Vorfreude

Moderne Ultraschalluntersuchungen lassen schon sehr früh einen Blick auf das Ungeborene zu. Man kann von Anfang an erste Details erkennen, das Wachstum verfolgen und sich vergewissern, dass es dem kleinen Lebewesen gut geht.

 

Nähe und Sicherheit
Für die werdenden Eltern sind Ultraschalluntersuchungen die spannenden ersten Begegnungen mit dem Kind. Für die ärztin oder den Arzt jedoch sind sie von besonderer medizinischer Bedeutung: Sie ermöglichen es, die gesunde Entwicklung des Ungeborenen zu kontrollieren. Vor diesem Hintergrund sind in den Mutterschaftsrichtlinien drei Ultraschalluntersuchungen vorgesehen, deren Kosten die Krankenkasse trägt: in der 9. bis 12. Woche, 19. bis 22. Woche und 29. bis 32. Woche.

 

Weitere Untersuchungen werden von den Krankenkassen nur dann übernommen, wenn medizinische Gründe dafür sprechen. Dennoch entscheiden sich immer mehr werdende Eltern dafür, dem Ungeborenen durch weitere Ultraschalluntersuchungen näher zu sein und die zarte Bindung zu intensivieren. Gerade für die werdenden Väter, denen die Erfahrungen „am eigenen Leibe“ fehlen, ist dies häufig von großer Bedeutung. Sie haben durch die Sonographie die Chance, die Schwangerschaft mitzuerleben und in ihre neue Rolle hinein zu wachsen.

 

Ein unkompliziertes Verfahren mit vielen Möglichkeiten
Ultraschalluntersuchungen sind weder mit Schmerzen noch mit Risiken verbunden, auch nicht für das Ungeborene. Es erlebt den für uns nicht wahrnehmbaren Ultraschall im Mutterleib in Form von Vibrationen und Geräuschen. Als Reaktion darauf zieht es sich oft ein wenig zurück, auch wenn es nicht wirklich beeinträchtigt wird. Konkret können beim Ultraschall untersucht und überprüft werden:

 

■  eine mögliche Mehrlingsschwangerschaft
■  Lebenszeichen (Bewegungen, Herzschlag)
■  eine zeitgerechte Entwicklung
■  die körperliche Entwicklung und der Körperumriss des Babys
■  die Lage des Kindes
■  die Menge des Fruchtwassers
■  die Lage und Struktur des Mutterkuchens (Plazenta)
■  das Geschlecht (auf Wunsch der Eltern).

 

Sinnvoll: ergänzende Untersuchungen
Grundsätzlich trägt jeder zusätzliche Ultraschall zu einer umfassenden medizinischen Vorsorge bei. Arzt und werdende Eltern können noch sicherer gehen, dass mit dem ungeborenen Kind alles in bester Ordnung ist. Ergänzend dazu bieten sich spezielle Sonographien an, die auf konkrete Risiken ausgerichtet sind:

 

Die Nackentransparenzmessung
Die Nackentransparenzmessung ist eine Zusatzuntersuchung, für die ein hoch auflösendes Ultraschallgerät benötigt wird. Bei der Messung wird die Nackendicke des Embryos untersucht. Sie kann u.a. Hinweise geben auf Herz-oder Skelettfehler und mögliche Infektionen. Vor allem aber basiert diese Spezialuntersuchung auf der Erkenntnis, dass ein verdickter Nacken beim Embryo unter Umständen mit Veränderungen der Chromosomen (Erbgut) einhergehen kann. Die Nackentransparenzmessung kann zwischen der 12. und 14. Schwangerschaftswoche durchgeführt werden.

 

Der 3D-4D-Ultraschall
Mit aufwändiger Computertechnik gelingt es bei dieser Spezialuntersuchung, das ungeborene Kind dreidimensional darzustellen. Dadurch lassen sich manche Strukturen aus ärztlicher Sicht noch besser beurteilen. Und die werdenden Eltern erhalten eine besonders schöne, aussagekräftige Darstellung des Kindes und können erstmals seine Gesichtszüge sehen.

 

Die Dopplersonographie
Als modernes Verfahren stellt die Dopplersonographie die Blutflussgeschwindigkeit der Gefäße der Gebärmutter, in der Nabelschnur und im Kind dar. So lässt sich eine mögliche Unterversorgung des ungeborenen Kindes frühzeitig und ohne körperlichen Eingriff erkennen.

 

Lassen Sie sich beraten
Fragen Sie in unserer frauenärztlichen Praxis gerne nach, wann welche zusätzlichen Ultraschalluntersuchungen für Sie und Ihr Ungeborenes sinnvoll sind. Danach können Sie in aller Ruhe entscheiden. Selbstverständlich sind wir auch bei weiteren Fragen in der Schwangerschaft immer gerne für Sie da.

Interessiert an einer individuellen und persönlichen Betreuung?

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