Safer Sex: Was heißt das eigentlich?

Safer Sex heißt: geschützter Sex
Manche Erkrankungen werden daher übertragen, ohne dass der Infizierte oder sein Partner davon wissen. Davor schützt Safer Sex. Safer Sex bedeutet, dass Samen- oder Scheidenflüssigkeit, Blut oder Blutspuren nicht von einem Körper in den anderen gelangen.

 Also ganz konkret:


- Kein Geschlechtsverkehr ohne Kondom
- Kein Kontakt mit krankheitsbedingten Hautveränderungen (z. B. Bläschen)

 Keine Körperflüssigkeit – außer dem Speichel beim Küssen – mit dem Mund aufnehmen.

 

Die einzige Alternative zu Safer Sex wäre, dass sich zwei Menschen von der Jugend bis zum Alter ein ganzes Leben lang treu sind und nie einen anderen Geschlechtspartner haben. Doch das entspricht heute in den seltensten Fällen der Realität.

 

Safer Sex heißt: sorgenfreier Sex
Natürlich muss man beim Safer Sex einige Regeln beachten. Im Gegenzug braucht man sich aber viele Gedanken gar nicht erst zu machen. So muss keiner von beiden Angst vor einer Ansteckung oder nach dem Sex ein schlechtes Gefühl haben. Das ist die beste Voraussetzung für ein entspanntes, unbeschwertes Miteinander – ob in langfristigen Beziehungen oder beim One-Night-Stand.

 

Safer Sex heißt: Verantwortung tragen
Safer Sex geht jeden etwas an. Deshalb sollte man unbedingt mit seinem Partner darüber reden – und einen eigenen Beitrag leisten. Wichtig ist zum Beispiel, den eigenen Körper gut zu beobachten und bei eventuellen Veränderungen, und sei es nur ein Jucken oder Brennen im Genitalbereich, uns sofort aufzusuchen. Frauen können untersuchen lassen, ob eine unbemerkte Infektion mit Chlamydien, HP-Viren oder anderen Erregern vorliegt. Das ist wichtig, um rechtzeitig das Risiko schwerer Folgeschäden wie Unfruchtbarkeit oder Gebärmutterhalskrebs zu senken.

 

Bei uns besteht außerdem die Möglichkeit, gemeinsam einen HIV-Test und eine Hepatits-B-Schutzimpfung durchführen zu lassen. Und wenn noch Fragen zum Thema Safer Sex bestehen, lassen sich diese auch gleich in der Sprechstunde abklären!

 

Gemeinsam gut geschützt. Sexuell übertragbare Krankheiten sind leider auch in der heutigen Zeit keine Seltenheit, denn sie machen sich häufig lange nicht bemerkbar.

 

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