Metabolisches Syndrom: Wenn ein Risiko zum anderen kommt

Immer häufiger stellen die Ärzte die Diagnose „Metabolisches Syndrom“. Mit dieser Erkrankung steigt gerade für ältere Frauen das Risiko einer Arterio-sklerose: Durch den Hormonmangel in den Wechseljahren fehlt der „natürliche“ Schutz der Blutgefäße vor einer Arterien-Verkalkung.Setzen sich die Gefäße zu, können Herz-Kreislauf-Erkrankungen bis zum Infarkt die Folge sein. Vor diesem Hintergrund gilt: Wer dem Metabolischen Syndrom vorbeugt, leistet einen wertvollen Beitrag zu seiner Gesundheit.

 

Wohlstands-Syndrom oder tödliches Quartett

… sind weit verbreitete Begriffe, die alternativ für die Bezeichnung „Metabolisches Syndrom“ verwendet werden. Die medizinische Definition ist jedoch klar gefasst: Aus der folgenden Liste müssen zumindest drei Aspekte erfüllt sein:

 

1. Fettleibigkeit

Bei einem Body Mass Index von 30 (kg/m2) und mehr ist der Körperfettanteil so stark erhöht, dass man von Fettleibigkeit oder auch Adipositas spricht. Selbst bei einem geringeren BMI gilt es als kritisch, wenn sich das Fettgewebe vornehmlich in der Körpermitte befindet (so genannter „Apfeltyp“). Ein Bauchumfang von mehr als 80 cm bei Frauen und mehr als 94 cm bei Männern weist bereits auf eine vermehrte Fettansammlung hin.

 

2. Veränderte Blutfettwerte

Erniedrigte HDL-Cholesterin-Werte und/oder erhöhte Triglyzerid-Werte zeigen an, dass der Fettstoffwechsel gestört ist. HDL-Cholesterin ist für den Abtransport von LDL-Cholesterin aus dem Körpergewebe in die Leber verantwortlich und unterstützt damit dessen Verstoffwechslung. Ist nicht genügend HDL-Cholesterin vorhanden, steigt die Konzentration des (ungesunden) LDL-Cholesterins im Blut an.

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