Prävention beginnt im Mutterleib: Der 7-Punkte-Plan zum Schutz vor Allergien und Neurodermitis

1. Nicht renovieren
Wissenschaftler haben herausgefunden, dass Renovieren kurz vor oder nach der Geburt beim Baby zu einem erhöhten Allergierisiko führt. Wenn solche Maßnahmen erforderlich sind, sollten sie besser zu Beginn der Schwangerschaft durch andere Personen erledigt werden. Möglichst umweltfreundliche bzw. schadstoffarme Produkte verwenden, gut lüften – und nicht in frisch renovierten Räumen schlafen. Übrigens: Wenn das Kinderzimmer verschönert werden soll, bitte erst nach dem Geburtstag aktiv werden.

 

2. Nur nicht stressen lassen
Wenn werdende Mütter gestresst sind, kann sich dies auf das Immunsystem des Ungeborenen auswirken. Gönnen Sie sich deshalb möglichst viel Entspannung und schalten Sie in der Schwangerschaft generell einen Gang runter.

 

3. Vergessen Sie Diät-Mythen
Immer wieder hört man davon, Schwangere und stillende Mütter sollen auf Nüsse, Soja und selbst wichtige Grundnahrungsmittel wie Milch, Fisch und Hühnereiweiß verzichten. Diese Ansicht ist längst überholt. Achten Sie lieber auf eine ausgewogene und abwechslungsreiche Ernährung. Diäten zur Gewichtsabnahme sind in der Schwangerschaft und Stillzeit übrigens tabu.

 

4. Viel und regelmäßig lüften
In der Raumluft können sich allerhand Viren, Bakterien und Schadstoffe tummeln. Lüften Sie daher mehrmals täglich mit weit geöffnetem Fenster. Damit sinkt gleichzeitig die Gefahr von Schimmelpilzen und auch die Belastung mit Umweltgiften wie Formaldehyd wird gering gehalten.

 

5. Tabakrauch aus dem Weg gehen
Selbst Passivrauchen belastet das Ungeborene und kann die Entwicklung von Allergien bzw. Neurodermitis begünstigen. Daher das Zuhause komplett zur rauchfreien Zone erklären und generell darum bitten, dass in Ihrer Gegenwart nicht geraucht wird.

 

6. Bevorzugen Sie die natürliche Geburt
Wenn keine zwingenden medizinischen Gründe für einen Kaiserschnitt sprechen, ist die natürliche Geburt immer der bessere Weg für Ihr Kind. Auf dem Weg durch den Geburtskanal nimmt es Bakterien der Mutter auf, die Babys Darm besiedeln und Grundstein zu einem leistungsstarken Immunsystem legen.

 

7. Möglichst lange stillen
Muttermilch hat einfach alles, was Ihr Nachwuchs braucht, und trägt aktiv zu einer gesunden Entwicklung des Immunsystems bei. Experten empfehlen deshalb ausschließliches Stillen für 4 bis 6 Monate. Beikost sollte möglichst nicht vor dem 5. Lebensmonat gegeben werden.

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