Treffen Sie eine gesunde Entscheidung – für eine sorgenfreie Schwangerschaft

Schwangere Frauen werden heute intensiv medizinisch betreut und begleitet. Die verschiedensten Untersuchungen und Vorsorgemaßnahmen tragen dazu bei, das Mutter-Werden beruhigt und erleichtert zu erleben. Immer wieder atmen Eltern nach einem Ultraschall oder einer Fruchtwasseruntersuchung auf: „Hauptsache gesund!“ Diese Reaktion ist nur verständlich.

 

Als die Mutterschaftsrichtlinien mit der gesetzlichen Schwangerschafts- vorsorge in den 60er Jahren eingeführt wurden, war das Ziel klar formuliert: Die Säuglingssterblichkeitsrate (damals kamen 35 tote Kinder auf 1000 Lebend- geburten) sollte deutlich reduziert werden. Dies ist erfolgreich gelungen.

 

Schon Mitte der 90er lag die Säuglingssterblichkeitsrate unter 5,6 auf 1.000 Geburten und damit deutlich unter dem Durchschnitt in den EU-Ländern. Ganz klar zeigt sich: Je intensiver die Vorsorge, desto höher die Chancen auf ein gesundes Kind. Beispiel Schwangerschaftsdiabetes. Werden bei der Mutter erhöhte Blutzuckerwerte rechtzeitig erkannt, lässt sich das Risiko für das ungeborene Kind mit einer gezielten Therapie senken.

 

Die entscheidenden Vorteile der modernen Pränataldiagnostik sind den meisten Eltern klar. Dennoch zögern einige, das Vorsorgeangebot in Anspruch zu nehmen. Was sie verunsichert, ist eine wichtige Frage: Wie sollen wir darauf reagieren, wenn mit unserem Kind nicht alles in Ordnung sein sollte? Niemand kann leugnen, dass die Ergebnisse der Pränataldiagnostik bei den werdenden Eltern zu Konflikten, Sorgen und neuen Fragestellungen führen können. Insbesondere bei der Fruchtwasseruntersuchung, die ja auch mit einem gewissen Risiko für das Kind verbunden ist, fällt die Entscheidung nicht leicht. Abnehmen kann sie den Betroffenen niemand.

 

Aber einige Fragen können dabei helfen, eine persönliche Antwort zu finden: 

■  Fühle ich mich ausreichend informiert über den medizinischen Nutzen und die Grenzen der verschiedenen Vorsorgeuntersuchungen? Oder sollte ich ein weiteres Gespräch mit meiner Gynäkologin bzw. meinem Gynäkologen führen? 
■  Welches Risiko würde ich mit der Untersuchung eingehen – und bin ich bereit dazu? 
■  Was würde es für mich bedeuten zu erfahren, dass mein Kind krank oder behindert ist? 
■  Welche Konsequenzen würde ich aus einem auffälligen Befund ziehen?

 

Wie kann ich die Angst und Unsicherheit bewältigen, bis das Ergebnis vorliegt? 
Lassen Sie sich Zeit, sprechen Sie mit Ihrem Partner, wenn Sie sich über Ihre persönliche Einstellung zur Pränataldiagnostik noch nicht ganz im Klaren sind. Aber: Vertrauen Sie auch auf Ihr Gefühl und die Tatsache, dass die heutige Schwangerschaftsvorsorge einer der besten und sichersten Wege zu einem gesunden Kind ist.

Interessiert an einer individuellen und persönlichen Betreuung?

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