Verhütung: Alles startklar für den Urlaub

Bei der Pille

■  Vor dem Urlaub checken, ob die Pillenpackung für den Urlaub reicht. Sonst geht es vor der Abreise besser noch zum Arzt, denn im Ausland ist die gewohnte Antibabypille nicht immer erhältlich.
■  Bei Fernreisen mit größerer Zeitumstellung empfiehlt es sich, rechtzeitig in unserer Praxis nachzufragen, wann die Pille eingenommen werden muss.
■  Am besten reist die Pille im Handgepäck - falls der Koffer einmal verloren geht. Auch der Beipackzettel wird benötigt. So lässt sich überprüfen, ob plötzlich benötigte Medikamente Nebenwirkungen haben oder die Wirkung der Pille beeinträchtigen können.
■  Im Urlaub die Pillenpackung bitte kühl und trocken aufbewahren. Auf keinen Fall darf die Pille über längere Zeit intensiver Sonneneinstrahlung ausgesetzt werden. Also keinesfalls an den Strand mitnehmen!
■  Magenprobleme, Erbrechen, Durchfall können - ebenso wie bestimmte Medikamente - die Wirkung der Pille beeinträchtigen. In diesem Fall sind Kondome unverzichtbar. Die Pille wird jedoch weiter eingenommen, mit Beginn der neuen Packung ist die empfängnisverhütende Wirkung wieder gegeben.

 

Bei Kondomen

 

■  Bei Sex mit einem neuen Partner (Urlaubsliebe!) sollten grundsätzlich Kondome verwendet werden – das gilt zu Hause wie auf Reisen. Denn Kondome schützen vor sexuell übertragbaren Krankheiten wie z. B. HIV.
■  Weil man nie weiß, was passiert, gehören Kondome unbedingt ins Reisegepäck. Wer Kondome in fremden Ländern kauft, kann Pech haben und fehlerhafte oder veraltete Ware bekommen - ein unnötiges Risiko.
■  Kondome können undicht werden, wenn sie Hitze und Sonnenbestrahlung ausgesetzt sind, im Geldbeutel oder in der Handtasche aufgehoben werden. Am besten bewahrt man sie daher an einem kühlen, dunklen und sicheren Ort auf.

 

Bei Pannen: Nicht warten, sondern handeln
Wenn ein Kondom abrutscht oder man feststellt, dass man die Pille vergessen hat, ist auch im Urlaub Eile geboten: Die Pille danach sollte so früh wie möglich nach dem ungeschützten Sex eingenommen werden, spätestens aber 72 Stunden später. Deshalb: Umgehend vor Ort klären, an welchen Arzt oder an welche medizinische Einrichtung man sich wenden muss.

 

Und wer sich nach seiner Rückkehr nicht sicher ist, ob alles „in Ordnung“ ist, vereinbart am besten direkt einen Termin in der gynäkologischen Sprechstunde! 

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