Zwischen Babyvorfreude und Berufsalltag

Was Sie wissen sollten
Der Gesetzgeber hat das Thema Mutterschutz genau geregelt. So genießen schwangere Frauen Kündigungsschutz und haben Anspruch auf die Schutzfrist vor und nach der Geburt sowie auf eine anschließende Elternzeit. Außerdem haben werdende Mütter das Recht auf eine Beschäftigung ohne schwere körperliche und/oder gesundheitsschädliche Belastungen. Was man Ihnen nicht zumuten darf, sind

 

■  Arbeiten, bei denen schwere Lasten zu heben sind; 
■  Berufsbereiche, in denen schädliche Stoffe oder Strahlen, Staub, Lärm, Hitze, Kälte, Nässe oder Erschütterungen zum Ablauf gehören; 
■  Fahrten mit Transportfahrzeugen; 
■  Arbeiten, die mehr als vier Stunden ständiges Stehen oder Sitzen pro Tag erfordern (gilt erst ab dem fünften Schwangerschaftsmonat); 
■  Mehrarbeit, Nachtarbeit zwischen 20 und 6 Uhr sowie regelmäßige Sonntags- und Feiertagsarbeit.

 

Dabei dürfen Ihnen keine finanziellen Nachteile entstehen.

 

Tipp: Informieren Sie Ihren Arbeitgeber so früh wie möglich über Ihre Schwangerschaft und den ärztlich vorberechneten Entbindungstermin. Ihr Arbeitgeber muss daraufhin den zuständigen Personalrat und das Amt für Arbeitsschutz informieren – und letzteres wacht über die Einhaltung der Bestimmungen des Mutterschutzgesetzes.

 

Was Sie selbst tun können
Eine Schwangerschaft fordert Kraft und beschäftigt die Gedanken. Stellen Sie deshalb nicht zu hohe Anforderungen an Ihre Leistungsfähigkeit. Es ist durchaus normal, dass Sie sich manchmal nicht so gut konzentrieren können oder mehr Pausen brauchen.

 

Tipp: Binden Sie Vorgesetzte und Kollegen ein und bemühen Sie sich aktiv darum, gemeinsam eine Lösung zu finden. In Ihrer Freizeit sollten Sie sich so viel Ruhe und Ausgleich gönnen, wie Ihr Körper verlangt. Bewegen Sie sich viel an der frischen Luft, achten Sie auf Ihre Ernährung und nehmen Sie sich regelmäßig eine Auszeit. Der Haushalt und private Verpflichtungen können auch einmal warten.

 

Wie Ihnen die Medizin helfen kann
Auch oder gerade als Berufstätige sollten Sie der gesetzlich vorgeschriebenen Mutterschaftsvorsorge unbedingt nachkommen. Darüber hinaus bieten moderne Frauenärzte verschiedene Leistungen zum Wohl der werdenden Mutter und des ungeborenen Kindes an. Zusätzliche Bluttests, Vorsorge- und Ultraschall-Untersuchungen beispielsweise helfen Risiken aufzuspüren und früh zu erkennen, sodass Ihr Frauenarzt Gefahren für Ihr Baby abschätzen und abwenden kann. Das bedeutet ein Mehr an Sicherheit, dass es dem Baby gut geht. Abgestimmt auf die individuellen Bedürfnisse, können sich auch Akupunktur oder die gezielte Gabe bestimmter Nährstoffe positiv auswirken.

 

Tipp: Sprechen Sie uns einfach darauf an, welche klassischen oder alternativen Maßnahmen für Sie in Frage kommen. Und – ganz wichtig – wenden Sie sich bei akuten Beschwerden, Problemen oder auch Fragen sofort an uns.

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