Wie stark sind Ihre Knochen?

Etwa jede dritte Frau über 50 leidet unter übermäßigem Knochenschwund und trägt somit ein erhöhtes Risiko für Rückenschmerzen, Knochenrisse und Wirbelbrüche.

 

Dass mehr Frauen betroffen sind als Männer, ist auch auf die Hormonumstellung in den Wechseljahren zurückzuführen. Doch es gibt noch weitere Faktoren, die sich schon ab dem 30. Lebensjahr in einer vorzeitigen Abnahme der Knochendichte bemerkbar machen können:

 

■  Sie essen wenig kalziumreiche Nahrungsmittel wie Milchprodukte, Fisch, Kohl, Brokkoli, Fenchel, Lauch, Beeren, Orangen und Kiwis.
■  Sie konsumieren viel Kaffee, Cola und Alkohol, welche dem Körper Kalzium entziehen.
■  Sie rauchen mehr als 20 Zigaretten am Tag.
■  Sie leiden unter einer entzündlich-rheumatischen Erkrankung, entzündlichen Darm-■  Erkrankung, Diabetes mellitus, Multiple Sklerose oder Schilddrüsenstörung.
■  Sie haben Verwandte, die an Osteoporose erkrankt sind bzw. mit einem Rundrücken und Brüchen an Unterarm, Wirbelkörper oder Schenkel zu kämpfen haben oder hatten.
■  Sie treiben keinen Sport und bewegen sich eher wenig.
■  Sie haben Untergewicht mit einem BMI von weniger als 20.
■  Sie nehmen regelmäßig Kortisonpräparate oder andere Medikamente ein.

 

Wenn Sie bereits ein bis zwei dieser Aussagen auf Sie zutreffen, sollen Sie bereits in jüngeren Jahren eine Knochendichtemessung in Betracht ziehen, z. B. in der gynäkologischen Praxis. Bei dieser unkomplizierten Untersuchung lässt sich genau feststellen, ob Ihr Knochenschwund vom altersbedingten Normalwert abweicht oder nicht. Falls ja, lassen sich vermeidbare Risiken frühzeitig ausschalten und die Knochen gezielt stärken.

 

 

Viele Experten sprechen sich sogar dafür aus, ab Einsetzen der Wechseljahre die Knochendichte bei Frauen in regelmäßigen Abständen zu überprüfen. Ihre Begründung: Viele Erkrankungen und Beschwerden könnten so schon im Vorfeld vermieden werden!

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