*NEU* Gesundheit beginnt im Mutterleib

Die Epigenetik erklärt, wie Krankheiten vererbt werden können

Ein eigenes Forschungsfeld
Seit Jahrzehnten beschäftigen sich Wissenschaftler und Mediziner zunehmend mit der Frage, wie sich Einflüsse vor der Geburt, denen das Ungeborene in der Gebärmutter und über die Nabelschnur ausgesetzt ist, auf die spätere Gesundheit auswirken. Heute weiß man: Das Risiko immunologischer Erkrankungen wie Allergien, psychischer Erkrankungen, Diabetes, Fettleibigkeit und anderer Zivilisationskrankheiten entsteht maßgeblich im Mutterleib.

Epigenetik nennt sich dieses Forschungsfeld, und es zeigt auf, dass die Genaktivität im Mutterleib positiv oder negativ beeinflusst werden kann. Die Gene selbst werden dabei nicht verändert. Man spricht hier auch von fetaler Prägung: Kinder kommen also mit einem bestimmten Risikoprofil zur Welt – und geben es teilweise sogar an die nächste Generation weiter.

Vorbeugen von Anfang an
Vor allem die Ernährung der Mutter steuert die Aktivität der kindlichen Gene im Mutterleib. Je besser die Nährstoffversorgung, je ausgewogener die Kost, je geringer die Belastung durch schädliche Stoffe, desto weniger Krankheitsdispositionen entstehen. So können zum Beispiel übergewichtige Frauen in der Schwangerschaft aktiv dazu beitragen, dem Kind die Neigung zur Fettleibigkeit nicht weiterzuvererben.

Auch Stress scheint einen unmittelbaren Einfluss auf die vorgeburtliche Gesundheitsentwicklung zu nehmen. Werdende Mütter, die ihre Schwangerschaft entspannt und harmonisch gestalten können, freuen sich oft über ein unkompliziertes, zufriedenes Baby.

Dem Ungeborenen geben, was es braucht
Schwangere benötigen nur etwa 10 % mehr Energie (Kalorien). Aber der Bedarf an Eisen, Jod und anderen Vitaminen, Mineralien & Co. steigt um ein Vielfaches an. Dabei hängen die körperliche und geistige Entwicklung des Kindes und die spätere Gesundheit des Erwachsenen stark von einer ausreichenden Versorgung mit hochwertigen Makro- aber auch Mikronährstoffen während der Schwangerschaft ab. Nährstoffe wie z. B. Folsäure, die nur schwer in ausreichender Menge über die tägliche Ernährung aufgenommen werden kann, sollten deshalb dem Körper in Form von Nahrungsergänzung zugeführt werden.

Hier empfiehlt es sich immer, die betreuende Frauenärztin / den betreuenden Frauenarzt mit einzubeziehen. Nährstoffprodukte weisen große Unterschiede auf und sollten speziell an den Bedarf angepasst sein. Am besten kommen Sie schon beim Kinderwunsch auf uns zu. Gemeinsam können wir die besten Weichen stellen für einen gesunden Starts ins Leben.

Was dem Ungeborenen schmeckt

  • Achten Sie auf regelmäßige Mahlzeiten und trinken Sie täglich mindestens 1,5 Liter, am besten Wasser.
  • Auf Frische achten: Essen Sie täglich etwa fünf Portionen Gemüse und Obst.
  • Vollkornprodukte liefern mehr Nährstoffe und Eiweiß als helles Brot, geschälter Reis und „normale“ Nudeln.
  • Bevorzugen Sie fettarme Milchprodukte und fettarmes Fleisch.
  • Ein- bis zweimal die Woche sollte fetter Meeresfisch (Lachs, Makrele, Hering) auf dem Speiseplan stehen.
  • Meiden Sie Rohmilchprodukte, rohe Eier, rohen Fisch und rohes Fleisch, etwa Sushi, Tiramisu, Salami, Räucherschinken, medium gebratene Steaks.
  • Meiden Sie verpackte Salate, sie könnten bakteriell belastet sein.
  • Machen Sie Rauchen, Passivrauchen und Alkohol in der Schwangerschaft zum Tabu.

Interessiert an weiteren Informationen? Dann vereinbaren Sie bitte einen Termin:

Rezeption

Tel.: 02291 - 6046

Praxis Dr. med. E. Leißling Dr. med. H. Feuerstein • Kaiserstr. 45 • 51545 Waldbröl | © 2017

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