"Gibt es ein Mittel gegen ständige Scheideninfektionen?"

Wenn Behandlungen mit Zäpfchen oder Salben nur noch kurzfristig helfen und die Beschwerden immer wiederkehren, liegt meist eine chronische Scheideninfektion, auch chronische Kolpitis genannt, vor. Diese ist häufig auf geschwächte Abwehrkräfte zurückzuführen. Denn während Bakterien und Hefepilze bei einer gesunden Scheidenschleimhaut wenig anrichten können, haben die Erreger bei Schwachstellen im körpereigenen Selbstschutz ein leichtes Spiel. Um den Immundefekt gezielt zu behandeln, empfiehlt sich die Anwendung eines speziellen biotechnologischen Impfstoffes. 4 Spritzen bieten hierbei bis zu 3 Jahren Schutz – in chronischen Fällen und in nicht chronischen Fällen zur Vorbeugung weiterer Scheideninfektionen.

Eine große Bedeutung bei der Entwicklung chronischer Entzündungen spielt der Darm, das größte Immunorgan des Körpers. 80 % aller Abwehrzellen sind im Darmbereich tätig. Unter anderem können häufigere Behandlungen mit Antibiotika die lebenswichtige Darmflora auf Dauer beeinträchtigen. Anhand von Stuhlproben lässt sich eine solche Schädigung nachweisen. Die gezielte Behandlung, die so genannte Darmregulation (Symbioselenkung oder Darmsanierung genannt) erfolgt durch Ernährungsumstellung, die Beseitigung krankmachender Keime und die Zufuhr von nützlichen Darmkeimen, die so genannte „probiotische“ Therapie.

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