So sinkt der Kalorienverbrauch

Von 2500 auf 1900 Kalorien
... kann der tägliche Kalorienbedarf zwischen dem 30. und 60. Lebensjahr durchaus sinken. Die Gründe dafür sind vielfältig. Etwa 300 Kalorien am Tag verbraucht der weibliche Körper weniger, sobald mit dem Einsetzen der Wechseljahre der monatliche Zyklus ausbleibt. Diese Energie wurde vorher für das Heranreifen der Eizelle und den Eisprung benötigt. Weitere 100 bis 200 Kalorien am Tag gehen zu Lasten des sinkenden Grundumsatzes. Denn: Je älter man wird, desto mehr Muskelmasse wandelt der Körper in Fett um – und weniger Muskelmasse bedeutet weniger Verbrennung. Zu guter Letzt kommt häufig noch die ruhigere Lebensgestaltung hinzu. Viele ältere Frauen bewegen sich weniger und meiden größere körperliche Anstrengungen. Auch das kann pro Tag mit einem Minus von ca. 100 Kalorien zu Buche schlagen. Ergebnis: Wer genau so viel isst wie früher, wird zwangsläufig schwerer.

Ca. 9.000 Kalorien sind ein Kilo Fett!
Wer jeden Tag nur 200 Kalorien zu viel isst, muss damit rechnen, nach drei Monaten zwei Kilo mehr auf die Waage zu bringen! Dabei lassen sich gerade solche kleinen Kalorienmengen gut einsparen – zum Beispiel, indem Sie ein bis zwei Mal pro Woche ab 16 Uhr auf Speisen und kalorienhaltige Getränke verzichten.

Der Einfluss der Hormone
... auf Körper und Gewicht zeigt sich gerade in den Wechseljahren. Zum einen produziert der Körper weniger Somatotropin, das beim Abbau von Körperfett hilft, und weniger DEHA, das sich positiv auf das Muskelwachstum auswirkt.

Zum anderen ist oft das Gleichgewicht zwischen männlichen und weiblichen Geschlechtshormonen gestört. Dies äußerst sich in einer Veränderung der Körpersilhouette und der so genannten Apfelform: Der Po wird flacher und breiter, der Bauch runder, die Brust schwerer, das Gesicht voller. Arme und Beine hingegeben bleiben häufig schlank oder verändern sich nicht in gleichem Maße.

Ganzheitlich aktiv werden
Um lästigen Pfunden zu Leibe zu rücken oder eine Gewichtszunahme zu vermeiden, heißt das beste Rezept: Die Kalorienzufuhr reduzieren und den Bedarf ankurbeln! Eine genaue Überprüfung des Speiseplans hilft, kalorien- trächtige ungünstige Fette, Zucker und Weißmehlprodukte einzusparen. Mehr Bewegung im Alltag und moderater Ausdauersport fördern die Fettverbrennung, gezieltes Muskelaufbau-Training erhöht hingegen den Grundumsatz. Begleitend kann eine Hormonersatztherapie in Frage kommen, um Hormondefizite auszugleichen.

Ab etwa 45 Jahren nehmen viele Frauen an Gewicht zu, oft deutlich mehr als Männer. Einer der häufigsten Gründe: Der gewohnte Speiseplan wird beibehalten, obwohl der Körper veränderte Ansprüche stellt.

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